Fragmente #janices5cents

Hier folgen chronologisch unsortiert und ohne Anspruch auf irgendeine Wahrheit einige Gedanken der letzten Jahre (2012 bis 2015 und neu ab 2017). Dazwischen Schnappschüße, Momente, Augenblicke der Stille, die ich mit der Kamera festgehalten habe. Neue Sachen datiere ich.

»Wo die Vorstellung endet, wie alles könnte, sollte, müsste… genau da beginnt das Leben.«#janices5cents, 11/17
 
»Alles was uns im Leben gegeben ist, ist nur geborgt und geliehen, bestenfalls auf Lebenszeit. Begreifen wir die einfache Tatsache, dass uns hier nichts gehört, dann gehen wir auch achtsam und behutsam damit um … mit der Welt, mit allen Kreaturen und mit anderen Menschen und ihren Gefühlen.«#janices5cents 10/17
 
»Das, was du glaubst,
was du geworden bist,
das muss erst sterben –
Damit der, der du immer warst,
das Weltenlicht wieder
erblicken kann.« – #jj / dazu Audio
 
Dummheit gerät dann zum ernsten Problem, wenn sie so groß ist, dass der Verstand sie sich nicht mal mehr vorstellen kann.“ – (janices5cents #facebook #buch)
 
Einfach nur im Frieden.
Nur im Frieden.
Im Frieden.
Frieden.

 
༄ Erst muss sich trennen,
was sich wiederfindet.
Es ist der Schmerz,
der uns verbindet.

Erst die Enttäuschung
gibt der Hoffnung Kraft.
Es ist das Dunkel,
das das Licht erschafft.

Der Lebensgeist erwacht,
wo die Liebe ihn umfängt –
ihn zuerst befreit,
dann zwängt und drängt.
 
(C) by Janice Jakait 2017

 
» Ich bin ein Narr,
der unter Narren wandelt.
Was falsch ist, und was wahr,
wird in toten Büchern abgehandelt.
Doch beim Lesen atme ich deinen Atem,
trinke aus deinem Strom, Wahrhaftigkeit.
Suche dich in deinem Licht, Wirklichkeit.
Und doch, ich begreife dich nicht.
» Ich irre umher, auf all deinen Wegen.
Und fürchte stets, mich zu verlaufen.
Könnt mich doch überall herniederlegen.
Jeden Ort mit deinem Schweigen taufen.
So wäre ich dann einfach Hier.
Wahrhaftig dann… und ganz in dir.« – #jj / dazu Musik
 
„Da will ich eine Blüte beschreiben, aber dann seh ich den Ast, dann die Blätter und all die anderen Blüten – den Baum, die Erde mit ihren Menschen, den Himmel, die Sterne. Und dann halte ich besser gleich den Mund und staune über das Wunder einer einzigen Blüte … und über mich selbst, dass ich sie überhaupt betrachten kann.“ #demut
 

„Seufze nicht, weil ich so anders bin –
Du sehntest dich doch nach Veränderung,
hattest genug von dir allein!
Klage nicht, dass ich kompliziert sei,
nur weil du mich nicht immer verstehen kannst.
Dann gib mir die Zeit und lerne mich verstehen.
Und lerne mich wirklich kennen,
ohne mir mein Sein vorzuwerfen,
wo es nicht ganz deinem Bilde entspricht.
Ich bin nicht deine Erwartungen,
ich bin nicht deine Enttäuschungen,
noch entspreche ich deinen bisherigen Erfahrungen. –
Auch das ist nur ein Teil von dir,
das bist du, das bin nicht ich!
Wenn du wahrlich wissen willst, wer ich bin,
dann höre auf, dich in mir zu spiegeln –
höre auf, deine Sehnsucht nach dir selbst
und deine ganze Verbitterung
mit meinem Namen zu benennen.
Erzähle mir nicht nur am Tage alles Bunte vom Himmel.
Schaue auch nachts mit mir in die Sterne
und laß uns gemEINSAM darüber staunen,
dass wir uns unter einer dieser unzähligen Sonnen
überhaupt begegnet sind.
Wenn du erkennst, wer du selbst wirklich bist,
dann können auch WIR ein weiteres Wunder sein.“ – #janices5cents, 10/17
 
„Du reißt mir alle meine Masken runter und hältst sie mir auch noch direkt vors Gesicht.
Warum nur tust du das? So kann ich sie doch nie wieder aufsetzen, mich nie mehr dahinter verstecken und so tun, als wären sie nicht da! Warum liebst du mich nicht einfach so, wie ich nicht bin?!“
 
„Wer den anderen fühlt,
der braucht keine Entschuldigung.
Er trägt den selben Schmerz
und die Annahme ist Heilung
und ist größer als jede Geste,
die um Verzeihung bittet.“
 
„Wahr ist, was man für wahr hält.
Wirklich ist, was bleibt,
wenn jede Wahrheit fällt.
Alle Wahrheiten ringen in Gedanken miteinander.
Doch alle Gedanken ringen in der
einen ewigen Wirklichkeit,
bis sie darin wieder vergehen.
Jeder Gedanke selbst ist in sich wahrhaftig.
Ganz gleich, was er über die Wirklichkeit
wirklich zu wissen meint.
Wirklich ist, dass ICH denke.
Aber nie das, was ich denke…
auch nicht über mich selbst.
Ich bin mehr als ein Selbstbild,
als ein Paradigma, als eine Erklärung,
als eine Wahrheit,
an die ich nun glauben will.
Ich bin einfach, und bin umso mehr,
je weniger ich über mich weiß.
Bin ich dann Gott,
oder bin ich das Nichts,
oder bin ich einfach nur verrückt? –
denke ich erschrocken weiter.
Bis ich wieder still werde
und dann einfach nur bin,
was ich eben gerade bin,
und mich aus tiefstem Herzen
wie ein Kind daran erfreue. ♥️

… aber welcher kluge Mensch
versteht mich dann schon.“ – #janices5cents
 
Eine Krise, die wir oft vorschnell als ein Loch erachten, in das wir hineinfallen, gleicht vielmehr einem Berg, auf den wir mühsam hinaufklettern müssen. Aber erst einmal da oben auf dem Gipfel angekommen, – da „oben im Unten“, – wo die Klarheit zurückkehrt und der innere Nebel der Zweifel und Ängste abzieht, da wird der Blick wieder frei auf den fernen Horizont, und alles Wesentliche liegt uns ganz überschaubar nun direkt zu Füßen. Dann können wir wieder hinabsteigen, „hinaub ins Hinauf“, leichten Schrittes, mit einem Ziel klar vor Augen und einem Gefühl für die Weite des Lebens im Herzen.“ – jj/10/17 (zu viele Filme über Jaspers geschaut)
 
Gefühle sind vielleicht manchmal dumm.
Aber Gedanken sind niemals wahrhaftig.“
 
„Über einhundert Milliarden Menschen sind auf diesem Planeten schon verstorben – die meisten davon sicher nicht schnell oder schmerzlos. Und wir sind als Nächstes dran! – Es wird übel, richtig übel, für jeden von uns.
Wie schon Einhundertmilliarden vor uns, hoffen viele auch weiterhin darauf, dass schon noch *irgendein* Wunder geschehen wird oder es wenigstens für immer *irgendwie* so weiter geht. Doch bald ist es vorbei. Sehr bald.
Anstatt dass wir uns in die Arme nehmen, festhalten und uns gegenseitig dabei unterstützen, uns in dieser kurzen Lebenszeit zu verwirklichen, schlagen wir Anderesdenkenden und Anderslebenden lieber die Köpfe ein oder wenigstens die Tür vor der Nase zu. Denn wir sind ja so viel klüger, besser und „weiter“ …. wenn wir dann genauso tief wie alle anderen unter der Erde landen. Wer den Tod nicht immer im Auge hat, ist für das Leben blind.“ (#janices5cents / Facebook / 2017)
 
༄ Gib dich hin.
Ergib dich dem Strom
der alles hinfortreißt –
alle deine Wünsche,
deine Träume,
deine Erfolge,
dein geliehenes Leben.
Tauche ein, geh unter.
Ertränke deine Gedanken
im Unvorstellbaren.
Ertränke deinen Stolz
im Unerreichbaren.
Ertränke deine Gier
im Unfassbaren.
Ertränke deine Ängste
im Unergründlichen
und Undurchdringlichen. –
Ankere deine Rastlosigkeit
in der Ewigkeit
und Unendlichkeit.
Verweile einen einzigen Augenblick nur
in dem – in dir –
in dem der Strom der Zeit dahinfließt,
an dessen Ufern alles und jedes Leben
erblüht und wieder verwelkt.“ – janices5cents
 
„Viele Menschen haben das Staunen über das Leben und die Welt verloren. Alles andere sind nur komplizierte Ausreden und kryptische Diagnosen. Das Staunen heilt uns und die Welt mit Dankbarkeit, Demut, Mitgefühl und Liebe … mit Gefühlen, anstatt mit noch mehr unnützen Gedanken und Informationen.“ Facebook, #janices5cents
 

Frei ist der Mensch erst,
wo er frei von Furcht ist.
Und es war kein Sklave jemals frei,
der seine Fesseln nur nicht sehen wollte.
Die Freiheit ist mehr Vorstellungen –
Die Freiheit ist mehr als Möglichkeiten,
die man doch nicht ergreift, aus Furcht.
Die Freiheit ist mehr als ein kleines Licht
im Kerker der Garantien und Sicherheiten. –
Mehr als eine wilde Blume auf den Äckern,
die Tag um Tag bestellt werden müssen.
Ich nehme dir deine Arbeit,
Wie frei bist du dann?
Dann nehme ich dir dein Geld,
Wie frei bist du dann?
Ich stehle dir deine Gesundheit,
Wie frei bist du dann?
Und am Ende nehme ich dir dein Leben …
und mache dich wirklich frei
und erlöse dich von deiner Angst,
es vielleicht zu verlieren,
wo du mal etwas wagst im Leben.“ – die Schöpfung

 
Der Mensch sollte besser nur verstehen, was er auch erfühlen kann, aber er muss wohl nicht alles, was er fühlt, auch verstehen.“ #janices5cents, 2017, LIEBE oder Kunst
 
… und manchmal frag ich dich,
wie nur (er-)trägst du mich?
da muss so viel liebe sein,
dafür bin ich doch viel zu klein.
und dann denkt ich mir: vielleicht genau deswegen!
und kann mich wieder schlafen legen.
… in deinem schoß, der deine große welt für mich ist. #Facebook 2017
 
Das Leben ist endlich! Alles was wir haben, sind Möglichkeiten, hier, jetzt. Nutzen wir sie nicht, sind sie für immer verloren, in dem, das niemals geschah. Das ist das erste, was der Mensch begreifen sollte, danach ist Raum für alles andere. Wer dem Tod nicht ins Auge schaut, ist zu blind, um das Geschenk des Lebens zu erkennen und dankbar zu sein.“ – (#‎freuteuchnichtzuspät #facebook #janices5cents)
 
Könnte ich deine Gedanken lesen
und jedes einzelne Haar hören,
das von deiner Schulter fällt –
und könnte ich diese Welt
mit deinen Augen sehn –
dann wärest auch du
nur ein anderes ich.
Und so ist es wohl
doch besser dann,
dass ich dich
niemals ganz
ergründen
kann.
~
(5. November 2016, Facebook, #janice5cents)
 

 

Immer irgendwo anders sein wollen, aber nicht hier –
immer etwas anderes haben wollen, aber nicht das!
Und sicher bald, aber nicht jetzt,
und nicht nur einmal, sondern dann für immer! –
Das ist der Puls der Welt.
Und wer sein Leben diesem ganz unterordnet,
wird bald seinen eigenen Puls nicht mehr spüren –
und sich leer fühlen,
trotz einem Kopf voller Gedanken –
denn das Morgen ist immer leer …
es existiert nicht außerhalb von Gedanken“ – (3. Nov 16 / #janices5cents / Facebook)

Die tosenden Wellen des Meeres machen uns orientierungslos und seekrank. So auch die ungezähmten Gedanken des Verstandes …“ (28.2.17, FB)
 
Man kann seine Schatten umarmen,
und ihnen Lebenslicht spenden –
aber erwürgen und ganz verdunkeln
kann man sie nicht.
 
Ich kenn nur eins, das ewig ist:
der Augenblick, in dem du mutig bist –
Der Moment, in dem du vergibst,
und ohne Recht und Unrecht liebst.

Mit Zwang und Druck nur richtet,
der, der nicht umarmen kann
und der am Ende das vernichtet,
was er nicht kontrollieren kann.

… und doch, irgendwann
zerbricht er dann daran.“
– #janices5cents Nov.2016 / Facebook
 
Wir leben in einer Zeit, in der offenbar immer mehr Menschen nur noch danach streben, selbst endlich anzukommen, selbst glücklich zu werden, sich selbst mehr zu spüren, sich selbst mehr zu lieben … aber auch von anderen mehr geliebt zu werden. Und genau deshalb wird nichts davon passieren, gar nichts.“ – (#facebook #janices5cents)
 
Der Mensch sollte leben. Denn überleben wird er ohnehin nicht – weder seine Erfolge, noch sein Scheitern.“ – (#‎janices5cents #‎walking)
 
… erst kann es nicht schnell genug gehen, und am Ende dauert es dann viel zu lange, um sich einzugestehen, dass es nicht das Richtige war.“ – (#Geduld #janices5cents)
 
Es ist nie zu spät, unnützen Ballast abzuwerfen und frei zu sein. Aber für einige ist es noch viel zu früh, wo sie ohne ihr Gepäck und ohne ihre Lasten niemand sind.“ – #janices5cents
 
Das Herz hat keine Absichten –
keine guten, keine schlechten.
Es kennt kein richtig
aber auch kein falsch.
Es schlägt einfach.
Es weiß keinen Grund und kein Ziel –
schlägt ganz ohne Willen –
Nur in Güte und Würde.
In einem einzigen Herzschlag
wirkt mehr Weisheit und Liebe,
Als in allen Gotteshäusern dieser Welt.
Im Herzen wartet Gott darauf,
dass die Absicht ihn finden will.
Doch vom Kopf ganz hinein ins Herz,
führt kein noch so langer Weg.
Es ist nur ein einziger Schritt.
Und er überschreitet jedes Meer
und jeden Berg,
alle Hoffnung
und jede Befürchtung. #Facebook / 2017
 
»Wieder hat die Angst gesiegt, und dreht das Rad der Zeit, zurück, bis die Vergangenheit, uns wieder um die Ohren fliegt.« – (#janices5cents, #brexit, #facebook)
 

»Wenn man das eigene Leben nicht in die Hand nimmt, tun es andere. Lebe dein eigenes Leben, und nicht das Leben der Menschen, die auch nicht ihr eigenes Leben leben.« – (#janices5cents #freuteuchnichtzuspät)
 

 

Wer keine Grenzen ziehen kann, weil er seine Grenzen nicht kennt oder sie bewusst missachtet, wird im Leben mit vielen Menschen konfrontiert werden, die ebenfalls permanent und bisweilen sogar absolut rücksichtslos darüber schreiten. Sind wir achtlos oder rücksichtslos mit uns selbst – spüren und beachten wir unsere eigene Grenzen nicht – werden sie andere ebenfalls nicht beachten. Was wir in uns selbst nicht sehen, zeigen sie uns dann. Die Schöpfung spiegelt erbarmungslos. Wir können daran lernen oder daran verzweifeln. Wir haben immer eine Wahl.
Darüber hinaus: Ein klares Ja! oder ein Nein! haben zudem oft tausende Gründe und sind in der Summe oft unerklärbar. Der Bauch ist eben doch ein besserer Berater als der Kopf. Vertrauen ins Gefühl und ein sicher Standpunkt brauchen keine Rechtfertigung und keine Erklärung.“ – (#‎janices5cents #‎Badewannnengedanken #Facebook)
 

»Wenn man begreift, dass man mit der öffentlichen Verurteilung und Ausgrenzung anderer Menschen, nur seine Selbstverurteilung, seine Selbstzweifel, sein Selbstmitleid und den Hass auf sich selbst offen zur Schau stellt, dann kommt das große Schämen, und man wünschte, man hätte früher besser die Klappe gehalten und erstmal gelernt, sich selbst zu lieben.« „Was wir anderen antun, haben wir uns bekanntlich längst selbst angetan – liebe deinen nächsten ALS dich selbst.“ – (#‎janices5cents #‎facebook #‎leserkommentare)
 
(C) by Janice Jakait 2016 (Weitere Fotos gibt es bei Instagram).
 
Solange man Besserwissern überhaupt noch zuhört, die behaupten, man würde ständig alles falsch machen, haben sie auch Recht.“ – (#‎jancies5cents #‎Gedanke_beim_Geschirrspülen)
 

Ist das Leben jetzt nicht genau das Resultat davon, das man doch immer alles richtig machen wollte? Meine Erfahrung: Gerade Menschen, die damit aufhören alles richtig machen „zu wollen“, leben glücklicher und machen ganz automatisch das „Richtige“. Wer wirklich glücklich ist hat auch meist Recht, weil er uneigennützig das Rechte tut.“ – #janices5cents
 
(C) by Janice Jakait 2016 (Weitere Fotos gibt es auf Instagram).
 

Es ist die Kleingeistigkeit, die mangelnde Fantasie, die die Freiheit und die Größe des Menschen beschränken. In ein begrenztes Vorstellungsvermögen, passt der vollkommene Mensch nur als abstraktes Rollen- oder Feindbild – als ein Ideal, dem ein Mensch nun genügen oder eben nicht genügen kann. – (#janices5cents #via_facebook)
 

Man kann sich durchaus über kleinste Kleinigkeiten, und bis in alle Ewigkeiten, und mit allen Menschen streiten. Auch kann man sie meiden, wegen ihren Eigenheiten, die nicht zu uns gehören – um die wir sie doch oft beneiden. Und wer will, kann sich auch empören, über die Fremden, die stören, die sich unterscheiden, weil sie nicht in unseren weiten und „gescheiten“ Lebenskreisen und Hamsterrädern schreiten. Aber die wahrlich Klugen und die Gescheiten, lassen sich von Gleichmut leiten.“ – #j5c
 

Am Ende wird alles nichts helfen, also sollten wir vielleicht einfach besser gleich das tun, was uns Spaß macht? Womöglich hilft das ja! Wir sorgen uns um die Welt von morgen, aber sie könnte sich schon in 5 Minuten ohne dich und mich weiterdrehen. Und vielleicht, vielleicht ist am Ende die Tatsache, dass wir uns so viel ums Morgen sorgen, anstatt jetzt zu leben, auch der einzige Grund, warum das Morgen überhaupt erst so zur Besorgnis geraten konnte“. – (#janices5cents / Facebook / Blog)
 

(C) by Janice Jakait 2016
 

Ich sitze zwischen den Stühlen!
Menschen, die den Kontakt
zu den Menschen verloren haben,
rebellieren gegen Menschen,
die den Kontakt zu den Menschen verloren haben.
Der eine schürt die Angst vor dem anderen,
der ihm Angst macht.
Und so dreht er sich im Kreis,
der Geist der Veränderung,
zwischen einer Zukunft,
die alle fürchten
und der Gegenwart –
die ihnen nicht genügt.
Und genau darin,
wiederholt sich die Vergangenheit.
Wieder und wieder.
Und am Ende siegt nur,
was schon immer siegte –
was von Beginn an doch,
beide Seiten einte:
DIE ANGST“ – #j5s
 

 

Wenn jemand in zwischenmenschlichen „Beziehungen“ nicht das erfüllt, was wir erwarten, dürfen wir irgendwann auch erkennen, dass unsere Enttäuschungen und der resultierende Schmerz eigentlich nichts mit ihm zu tun haben, sondern erst einmal mit uns selbst und unseren Erwartungen. Solange man das nicht bemerkt, hat man auch primär eher Beziehungen mit seinen eigenen Vorstellungen und Gedanken, mit sich selbst also, als wirklich mit einem anderen Menschen.“ #‎Spiegel #janices5cents #facebook … Und ist die Grundstruktur des Egos, unserer Identität also am Ende sogar nichts anderes als die Konfrontation zwischen Vorstellungen, Erwartungen, und Erinnerungen … eine kognitive Illusion der Trennung von allem anderen also?“ – #j5s
 

Die Vergangenheit passt nicht in Erinnerungen, die Zukunft nicht in Erwartungen. Was war, was wird, ist verloren oder unbestimmt. Was bleibt, ist das, was jetzt ist.“ – #jj
 
(C) by Janice Jakait 2016
 

Die Wirklichkeit ist ein gnädiger Ozean, über den sich alle Wahrheiten wie Wellenkämme emporheben dürfen, solange jedenfalls, bis sie unter ihrer eigenen Last wieder zusammenbrechen. Doch die Wirklichkeit ist auch ein weiser Ozean, der zwar jede Wahrheit er-trägt, aber mit keiner davon jemals untergehen wird.“ – #j5s
 

(C) by Janice Jakait 2016
 
Wenn die Angst das Ruder übernimmt und jede Hoffnung den Bach runter geht, treibt man nicht zwangsläufig im Strom des Lebens.“ – #janices5cents
 
Was es einem Menschen wirklich bedeutet, lebendig zu sein, offenbart sich allein darin, was ihm das Leben aller anderen Geschöpfe dieser Welt bedeutet. Wir sind, was wir auch allen anderen gewähren. Verurteilen wir das Leben zu einem Leben der Rassen, Klassen und Massen, können wir selbst nichts anderes sein, als eine abstrakte, unwirkliche Existenz im Kopf – ein Nichts aus toten Gedanken, die sich eine lebendige Form und einen wahrhaftigen Lebenssinn geben wollen, aber niemals geben können. Die Verurteilung des Lebens, ist das Ende der bedingungslosen Erfahrung, und damit das Ende der Freiheit! Nur Menschen, die bereits AN ihren Überzeugungen und Urteilen innerlich zu Grunde gegangen sind, sind am Ende auch bereit dafür, sogar FÜR ihre Überzeugungen zu sterben. “ – (#badewannengedanken #janices5cent)
 

(C) by Janice Jakait 2016
 

Die Wahrhheit ist, was übrig bleibt,
wo Enttäuschung, alle Gier vertreibt.
Wo jede Allmachts-Fantasie, nur vorgestellt,
mit dem Ego auseinanderfällt.
Wo dieses Nichts, das nur in Gedanken dreht,
sich am Ende nicht mehr selbst versteht.
Und wo DAS, in dem alle Gedanken machtlos kreisen,
wieder aufhört, sich Selbst nur zu bescheißen.“ – #jj.
(Stand nach dem 5. großen Milchkaffee … 160:95)

 

So viel Raum in uns, der zum Wachstum und zur Entfaltung einlädt – doch ungenutzt, nur zur gähnenden Leere gerät.“ – #janices5cents
 

Solange wir kein Vertrauen finden, leiden wir für die Hoffnung. Wir ringen mit der Machtlosigkeit, bis wir die Demut entdecken … und erkennen, dass sie das größte Geschenk des Lebens ist, das immer geduldig darauf wartete, dass wir es annehmen.Das Leben zerschmettert das Ego gnadenlos mit den Enttäuschungen seiner Erwartungen, solange, bis das Unerwartete und Unvorstellbare uns endlich wieder durchdringen kann. – #janices5cents“

 

(C) by Janice Jakait 2016
 

Die Liebe ist ein Lehrmeister darin, die eigene Entscheidung (eben auch jemanden zu lieben) nicht von der Entscheidung des Anderen abhängig zu machen … Erst wenn ich Dich bedinungslos lieben kann, liebe ich mich selbst bedingungslos und stehe zu meinen Gefühlen – und ich bin nicht mehr abhängg davon, zurückgeliebt zu werden.“ – (#janices5cents #facebook)
 

Es gibt zwei Arten von Freiheiten. Eine, die man sich einredet, die man Tag für Tag wiederholt lebt und sich vorleben lässt, auf dass sie glaubwürdiger erscheint, und eine andere, die sich als Illusion offenbart, wenn das alles nicht mehr funktioniert – wenn Regeln und Gesetze nicht mehr gelten, wenn Sicherheiten wegbrechen, Abhängigkeiten nicht mehr gestillt werden und Muster nicht mehr wie gewohnt bedient werden können. Wie frei der Mensch wirklich war, offenbart sich, wenn er frei gelassen und aufeinander losgelassen wird – wenn Sicherheiten die mangelnde Geborgenheit nicht mehr kaschieren können, wenn die Zufriedenheit und Freiheit sich als bloße Gier nach Zufriedenheit und Freiheit offenbart – wenn das Seinwollen plötzlich am Sein zu ersticken droht.“ – #janices5cents
 

(C) by Janice Jakait 2016
 

Die Wirklichkeit findet sich im Sein – in dem das IST! – nicht in dem, was wir daraus machen.“ #janices5cents
&„Eine Führungskraft, die nicht in Demut lenken kann, ist eine Führungsschwäche. Eine Führungsposition, die nicht im Vertrauen steht, eine Fehlbesetzung. In Wirtschaft, Politik und Religion …“ – #janices5cents
 

Ein Mensch, der sich zu fest ans Leben bindet,
der im Licht nur wächst, gedeiht und strebt –
der nicht hinabsteigt, seine Wurzel findet,
die in Dunkelheit am Lichtleib webt –
Der kann nie versteh’n, wie es da kam,
dass das Lebenslicht seinen Anfang nahm. –
Dass das Sternenlicht der ganzen Welt,
nun hinab in seine Augen fällt.
Nur in den Wurzelspitzen ist zu erspüren,
dass sie Erde, aber keinen Grund berühren.“ – #j5s
 
(C) by Janice Jakait 2016 (Weitere Fotos gibt es bei Instagram).
 
Alle Weisheit findet sich im Regen … am Ende macht er uns trotzdem nass“ – #janices5cents
 

(C) by Janice Jakait 2016
 

Nur wer den Willen zur Veränderung loslässt, kann auch die Veränderung sein.“ – (#janices5cents / Twitter)
 


 

Der freie Mensch
Um zu überleben, opfert er seine Lebenszeit
Sperrt sich im Kopf ein, um die Welt zu verändern
Marschiert im Gleichschritt für die Freiheit
Und tanzt an den Fäden der Angst.
Hier und Jetzt, will er nur wissen:
wie das Gestern wohl zum Morgen gerät …“ – #jj
 

Erst impft man Frauen ein, so wie Männer zu denken, dann gewährt man ihnen auch, sich zielstrebig zu emanzipieren. Und wenn das letzte bisschen weibliche Identität mit dem Körper verwelkt, haben sie wenigstens eine Karriere, in der sie sich bis zum Burn-Out ganz vergessen können. Bravo!“ – #j5s
 

Die Stille, die nicht permanent ist, ist eine tosende Stille, die nur in lauten Gedanken zur Stille gedacht wird, ist aber keine Gedankenstille. Was nicht permanent ist – was entsteht und vergeht – ist nur ein Konzept, das in der Stille Wellen schlägt. “ – (Facebook / #janices5cents)
 

(C) by Janice Jakait 2016
 

Auch das Leben ist wie ein Stück von Mozart: Für Kinder oft zu leicht – für Pianisten schnell unspielbar. Zu viel Raum zwischen den Klängen. Wer nicht unbefangen von Note zu Note nur springt, wer zu viel will und gerade darin zuwenig daraus macht, der rutscht ab und verliert sich in der Tiefe.“ – (#janices5cents / Facebook)
 
Wenn man „ich muss!“ durch „ich darf!“ ersetzt, sieht die Welt im Kopf gleich ganz anders aus. Und die Welt da draußen, die ändert sich alsbald ganz von allein, auf dass es ein „ich will!“ wird.“ – #janices5cents
 

Leider braucht es mehr Mut, sich die Wahrheit einzugestehen, als seinen Selbstbetrug vor anderen zu verfechten und sich damit selbst zu rechtfertigen. Würde die Wahrheit nicht erst einmal schmerzen: jeder würde sie längst kennen, alle würden sie teilen, wir würden uns umarmen, anstatt lang darüber zu streiten.“ – #j5s
 

(C) by Janice Jakait 2016
 

Nur wenn ich mich einer Erfahrung ganz hingebe, Schmerz oder Glück in aller Tiefe zulasse, kann ich darin auch zweifellos erkennen, was ich damit anfangen soll. Begreifen ist Verstehen ganz ohne wage Vermutung und ohne Zweifel. Im Begreifen treffen wir eine Wahl in völliger Überzeugung – und nicht tausende Entscheidungen, in die wir uns zur Ablenkung hineinflüchten um Zeit zu „gewinnen“ (verlieren?). Dann wissen wir einfach, was wir wollen oder eben nicht wollen – dann stehen wir am Morgen auf, werfen alles hin oder halten endlich mal etwas richtig fest.“ – #janices5cents
 

Es ist, wie es ist. Und machmal ist es besonders intensiv und heftig – Lektionen, in denen wir überhaupt erst wieder lernen und darin wachsen dürfen, uns ganz hinzugeben und eben nicht dagegen aufzubegehren, es zu kontrollieren oder gar zu ignorieren. Das Leben ist ein Abstecher, zurück in völlige Hingabe. Wir sind Regentropfen, im freien Fall – stürzen hinab ins Meer der Liebe und Demut … aus dem wir da einst gestiegen. Der Himmel ist “unter” uns …“ – #janices5cents

When we think that everything and thinking is caused by causality, then we must realize that we cannot understand the nature of causality.“ – #jj
 


 
Wer ist sich bewusst darüber, dass Du Dir bewusst bist?“ – #janices5cent
 

Das Leben des Menschen nimmt da seinen Anfang, wo die bedingungslose Freiheit des Augenblicks nur mehr zum bedingten Ziel der Zukunft gerät, und sich ein erster unfreier Gedanke auf die Reise dorthin begibt. Es löst sich auf, in einem ewigen Moment, der keine Zukunft mehr kennt. – #‎janices5cents
 
»Der Verstand ist der Ozean, in dem sich die Welt spiegelt. Je angestrengter er versucht die Wellen zu glätten, um die Schönheit des Abbildes zu erkennen, umso höher werden sie.« Er ist so sehr dieses irrwitzige Spiel, dass wir nicht bemerken, dass diese Welt als Wunder der Liebe vor uns liegt, und nicht im Wasser treibt. Je mehr wir unsere wahre Natur durchdringen, umso tiefer können wir in den Verstand der selben Natur eintauchen, ohne das er Wellen schlägt. Bis wir den Boden des Ozeans erreichen und uns selbst als das Wunder der Welt in der Liebe finden, aber auch die Weisheit, dass wir nicht sein können.“ – (Facebook / #janices5cents / #badewannengedanken)
 
so Gedanken …
Wenn der Teufel im Detail steckt, dann sitzt er auch in jeder religiösen Schrift und in jedem Prediger, die wir wortwörtlich … zu ernst und zu genau nehmen. Verlieren wir nicht im Detail das Bild des Großen und Ganzen. Zerstreuen uns, separieren und entfremden uns weiter vom Grenzenlosen. Wir verlieren uns, uns selbst in allem, in der Bedeutungslosigkeit. Die Religion von der womöglich die größte Gefahr ausgeht, ist der Glaube an Sinn und Logik. Trotz allem „Fortschritt“ kamen durch kein anderes Dogma so viele Menschen durch Überheblichkeit, Ignoranz und Verantwortungslosigkeit in dieser Welt ums Leben. Nie hat sich der Mensch mehr verloren und zerstreut, als in der „Erkenntnis“. Ihre Lehrmeister und Prediger wissen alles über das Glück, aber säen es nicht in der Welt und in den anderen – ihr Glück ist das Wissen – das Macht verspricht – nicht das Leben und die Demut.
Am Ende ihres Lebens erkennen sie vielleicht sogar, dass auch alle Erkenntnis im Tod verloren ist. Aber einmal im Kopf, im Streben nach Erkenntnis, im zuammengezimmerten Selbstbild verloren, kommt man auch nur mit dem Kopf wieder aus dem Kopf raus … womöglich.“ – #j5s
 

Dieser verflixte „Geduldsfaden“! … wird er doch um so dehnbarer, je mehr er einem gleich zu reißen scheint.“ – #j5c
 

Wenn die Tatsache – Dass wir jetzt hier sind! – nichts mehr mit uns macht, uns nicht mit Freude überwältigt und staunen läßt – dann liegt das wohl allein daran, dass wir nicht mehr wir selbst sind … sondern nur noch das, was andere in ihrer Einfallslosigkeit aus uns gemacht haben.“ j5c
„Mind Is Nothing [,] but Desire. It is like a gigantic blind snake: so unbelievable long and starving for its own minded concepts, that it can swallow its own body for quite a long while, before realizing the bitter end of the „all phenomenal meal“. What a surprise it will be!“ – (Facebook / #janices5cents)
 

Vor uns liegt eine Wiese des Glücks, aber wir teilen es nicht, weil wir stattdessen dieses blöde vierblättrige Kleeblatt finden sollen. Uns wurde beigebracht, dass Glück nie einfach bedingungslos da ist, sondern Anstengung kosten muss. Seitdem jagen wir das Seltene, weil es so schön viel Arbeit macht und wir dereinst Lob ernteten, wenn sie uns nur richtig erschöpfte. Wir wollen mehr davon, vom seltenen Lob und von seltener Anerkennung! Ego!
Wir leiden, weil wir begehren … als hätten wir das als Kinder gemacht und wären unglücklich gewesen.
Statt einem vierblättrigen Kleeblatt, schlage ich vor, ein Hamsterrad oder eine Peitsche als neues Glücksymbol einzuführen.“ – #janices5cents


 

(C) by Janice Jakait 2016
 

Irgendwo in den Grenzen eines Landes, das nur auf dem Papier und in verwirrten Köpfen von Menschen einen Namen, eine Flagge und Grenzlinien kennen kann – und dessen Symbolismen daher natürlich nicht verunglimpft werden dürfen – schlägt gerade irgend jemand einem anderen den Schädel ein, weil er ihn enteignen will, um das besitzen zu können, was auch er nicht mit ins Grab nehmen kann. Und wenn es nur der alleinige Anspruch auf die Wahrheit oder den einzig wahren Gott ist.“ – #janices5cents
 

(C) by Janice Jakait 2016 (Weitere Fotos gibt es bei Instagram).
 

Der Mensch … fliegt Milllionen Meilen durch den Kosmos und landet punktgenau auf nem winzigen Kometen … kommt aber im Leben meist nicht mal bei sich selbst an.“ – #janices5cents
 

Hinter all unseren Ängsten – hinten diesen Gedanken, die sich doch nur vor sich selbst fürchten – wird etwas ganz anderes versteckt gehalten: der Treiber all der Gier und Furcht, die sich so lebendig anfühlen sollen: Eine absolute innere Leere völlig substanzloser, toter Gedanken – nichts als Konzepte, Symbole und Illusionen. Nur in der Vergegenwärtigung dieser schrecklichen und ernüchternden Leere und Einsamkeit, löst sich alles wieder auf, in dem, das nicht nur in Gedanken ist – das einfach nur Wirklichkeit und Erleben und ERFÜLLUNG sein kann. Am Ende gibt es nur den Verstand oder „Erleuchtung für alles andere“. Aber keine Erleuchtung fürs Ego.“ – #janices5cents