Du wirst niemals ..

Ich fühle alles so intensiv

Also leide ich auch

Oft auf unvorstellbare Weise

Und ich ziehe in Kriege

Von denen du niemals hören wirst

Ich kämpfe für Gefühle

Und ich ringe mit Gefühlen

Die du niemals fühlen wirst

Ich habe Dinge erfahren und erlebt

Die dir niemals widerfahren werden

Also hör auf, hör endlich auf damit!

Hör auf zu sagen:„Sei einfach glücklich!“

Glück für mich heißt, am Leben zu sein

Noch immer am Leben, wirklich am Leben

Und ich bin so viel lebendiger

als eintausend glückliche Menschen
Und hör auf zu sagen, ich soll weniger denken

und einfach andere Gefühle fühlen

Fühl nur die Hälfte dessen, was ich fühle

Ohne dabei deinen Verstand zu verlieren

Dann erst wirst du verstehn!


Mit jedem Schritt

Eigentlich hatte ich alles im Leben. Verlobungsringe, reichlich Fame und Funk, viele Garantien und Sicherheiten, Geld und Aktien, Traumjob, großes Haus, Weltrekorde, Bestseller … Und gewiss hätte ich noch viel mehr davon haben können. Vor mir lagen so unglaublich außergewöhnliche Chancen. Aber alle hab ich in den Sand gesetzt Veni, vidi, violini – ich kam, sah und vergeigte eben. Nur weil mein Herz einfach keine Ruhe fand und stets weiter drängte; weil alles zwar oft sehr groß war, aber doch nicht meins; weil es mich eher verdrehte und nach unten verbog, mich kleiner und unauthentischer machte, oft lange kaum spürbar allerdings. Und so packte ich meine alte Gitarre wieder ein und folgte meinem Herzen, oft gegen jede Vernunft und gegen die allergrößten Widerstände und Hoffnungen. Auch in so manchen bodenlosen Abgrund hinein, – in lange, stockdunkle und hoffnungslose Nächte.

Jetzt habe ich nichts mehr, außer mich selbst und mein tollkühnes Herz, – weit wie die Welt, offen wie ein Scheunentor… und darin: Gott selbst und ein paar Menschen, für die das schon alles sehr richtig so ist, für die ich richtig so bin, und wirklich nah und groß. Vor mir liegt mal wieder nichts als der Horizont, und er erwartet meinen nächsten Schritt. Der Zauber, der jedem Anfang inne wohnt, er wohnt nun jedem meiner Schritte inne, wo ich nur wahrhaftig und aufrecht schreite. Und das ist alles. Nichts bleibt, alles fließt und ist bis zum Loslassen einfach nur so, wie es hier und jetzt eben ist. Aber im Augenblick dann ist es ganz und vollkommen. Und ich wurzle nirgendwo mehr, außer in mir selbst und damit auch in Gott, und in den Menschen, die ebenfalls in sich und damit in Gott wurzeln. Damit verwurzeln wir uns miteinander, ohne uns zu fesseln. Uns gehört nur der Horizont, und alles Verborgene dahinter. Hier gehört uns nichts mehr, hier sind wir nur mehr Gäste, und alles ist uns nur in jedem Augenblick neu geschenkt. Was kommt, kommt ganz; was geht, das geht für immer. Wer sich daran klammert, der klammert sich an nichts; und irgendwann klammert das Nichts dann zurück. Und wenn ich eines gelernt habe im Leben, dann das: Menschen, die das Nichts schon in den Armen hält, die reißen jeden mit sich, den sie da irgendwie noch zu fassen bekommen. Und alles was uns warnen kann… ist unser Herz. Habt Mut und hört es wieder schlagen!

Der Schauspieler Jim Carrey wünschte uns allen einmal, dass wir uns alle unsere Wünsche, und Träume erfüllen könnten, alles besitzen, alle unsere Ziele erreichen und allen Erfolg dieser Welt hätten, damit wir endlich mit eigenen Augen erkennen würden, dass das allein die Antwort nicht ist. Recht hatte er! — Jeanne via Facebook

Musik beim Schreiben:

Wieder und immer wieder

Wie leichtfertig es doch war, anzunehmen,
dass auch jeder andere sein Innerstes
gern ganz nach außen stülpen würde.
Damit es tief berührt werden kann,
und auch selbst tief berühren darf.
Und wie fahrlässig ich da handelte,
ohne es damals besser zu wissen,
ohne gut auf mich zu achten,
so transparent und durchlässig zu sein,
ganz offen, ganz weit, ganz weich.
So drang das Äußere der anderen, –
ihr Engstirniges, Hartes und Forderndes,
mir dann im ersten Winter gleich,
wie eine scharfkantige Lanze aus Eis,
mitten ins warme, offene Herz ein.
Immer wieder und immer tiefer.
Und stets nahm ich umgehend an,
dass ich nur nicht warm genug wäre
um das Eisige schmelzen zu können.
Dass es längst viel zu kalt sein könnte,
kam mir nicht wirklich in den Sinn;
das schien mir einfach unvorstellbar.
Also hoffte ich auf den nächsten Frühling.
Und dann auf den übernächsten.
Doch in jedem Jahr fror ich ein wenig mehr.
Da half auch kein neuer Rekord-Sommer.
Ich meinte noch, ich müsste stattdessen
nun vielleicht selbst viel kälter werden,
um mich anzupassen und abzuhärten.
Und ich übte mich auch sehr darin…
Wie kalt ich längst war, bemerkte ich nicht.
Dann brach ein anderer Schmerz herein…
Der trostloseste Schmerz den ein Herz
nicht mehr zu ertragen im Stande ist:
Das Versterben aller Gefühle selbst.
Nichts mehr spüren, lebendig tot sein,
ein leeres Herz, das völlig umsonst schlägt.
Die dunkelste und kälteste Jahreszeit
im Leben eines Menschen gewiss.
Mir blieb nichts anderes mehr übrig,
als mir mein Licht wieder anzuzünden,
mich zu öffnen und verletzbar zu sein.
Und so oft erlosch es wieder,
wenn der unbändige Wind da draußen
einen tosenden Sturm entfesselte.
Also zündetet ich es wieder an.
Wieder, und wieder, und wieder.
Es gab Nächte, da wäre ich einfach gern
eingeschlafen in der betäubenden Kälte,
auf meinem Lager verbrauchter Zündhölzer.
Und manchmal fühlt sich Kälte wie Hitze an;
dann wollte ich gern wieder ganz nackt sein.
Doch dann bist du fast schon erfroren.
Nun brennt es aber wieder, mein Licht.
Und ganz langsam fange ich Feuer;
weiß nur nicht, wofür ich brennen soll.
Ich warte noch auf den Frühling, mal wieder,
auf die ersten Knospen der Inspiration,
die wirklich auch Blüten austreiben,
aus denen Früchte heranreifen könnten;
und ich warte darauf, dass sich die Wege
unter dem Wintermantel wieder auftun.
Noch kann ich keinen einzigen erblicken.
Ich vertraue jedoch auf Gott und darauf,
dass überhaupt noch ein Weg da ist.
Wohin er mich führen wird,
das werden wir dann sehn.
Aber mich nun verschließen
und mein Licht verbergen,
das kann ich einfach nicht.
Und inzwischen erkenne ich auch,
dass ich das gar nicht mehr muss.
Denn da erscheint nun ein anderes Licht,
das alles durchdringt und umfängt,
und in das mein Licht nur hineinscheint.
Und manchmal sitze ich in diesem Licht,
schweige, und dann sind da keine
Fragen und keine Antworten mehr nötig.
Ein Licht so strahlend und warm, dass da
keine Dunkelheit und keine Kälte mehr sind.
Man muss es nur aushalten können …
Sie viel Licht, so viel Liebe … in uns.
Es wird mir den Weg schon weisen.
Gut möglich, dass es selbst
ein ganz neuer Weg für mich ist…
und vielleicht sogar der Weg der Wege.
Ins absolute Nichts jedenfalls kann
sicher kein Weg mehr führen,
komme ich doch gerade von dort,
und kehre gewiss nie mehr um.
Was habe ich also zu verlieren …
den nächsten Herzensweg nehm ich!
– Jeanne / inspiriert von Kathrina

Song beim Schreiben: David Bowie / Under Pressure Live

Spring hinein!

Auf deiner Lebensreise wirst du an einen großen Fluss gelangen. Und keine Brücke führt hinüber. Da kannst du flussaufwärts und flussabwärts wandern, aber sei dir gewiss, es wird sich keine Überquerung finden. Dafür aber viele Wege, die dich in deine Vergangenheit zurückführen wollen. Ich sage dir, nimm keinen davon! Vertraue dir mit ganzem Herzen, vertraue dem Strom und spring hinein! Und erst wirst du nicht wissen, wie dir geschieht, – und du wirst diesen Sprung bereuen und gewiss meinen, nun zu ertrinken. Je mehr du kämpfst, um so tiefer zieht dich das Wasser zum Grund. Also hörst du auf zu kämpfen, lässt los!, und da trägt es dich empor! Und plötzlich stehst du am anderen Ufer. Bist nicht einmal mehr nass. Dort finden sich keine Wege, aber vertraute Stimmen kannst du vernehmen, und Vögel, die du sehr lange nicht mehr singen hörtest. Die Luft ist so klar, dein Herz ist so weit. Du schließt deine Augen, du lächelst, du weißt … und da nimmt jemand deine Hand und flüstert: „Schön dass du wieder da bist!“

– Janice Jakait / „Fragmente“

Gute Reise!

Oh, ihr alten Seelen!
Allein kamt ihr in diese Welt,
und nun geht ihr allein.

Ihr scheint neben die Welt geboren,
als würde sie sich an euch vorbeidrehen.
Und es scheint schon ein Wunder,
dass ihre Schwerkraft euch betrifft,
ihr ungewöhnlichen Seelen unter den vielen.
Doch eure Schwere ist eine andere.
Eine, die euch hineinzieht ins Ganze,
und nicht hinab auf den Boden dieser Erde.
Ihr wandelt allein, und doch nicht einsam.
Eure Sehnsucht ist längst eine Gewissheit.
Und doch fesseln euch die alten Märchen
immer noch, wenn ihr im Kreise aller weilt.
Diese alten Märchen über die Liebe,

über Romantik, Glück und Seligkeit, –
die alten Märchen über Gott und die Welt.

Doch jeden Morgen wieder,
erwacht ihr aus diesen Märchen,
während die anderen weiterträumen.
Nichts kann euch näher sein,
als eine andere alte Seele,
die sich ebenfalls selbst nahe ist.
Sich selbst so nahe schon,
dass ihr euch ineinander begegnen könnt.
Kaum einer versteht euch in eurer Tiefe,
wurzelt ihr doch längst nicht mehr
in dieser kleingeistigen Welt.

Gute Reise!, ihr weisen und leisen Seelen;
lasst euer Reisegepäck nur zurück.
Was ihr für diese Reise noch benötigt,
das wartet schon auf euch.
Der Zug, in dem ihr unterwegs seid,
wird nun an jeder Haltestelle leerer.
Die meisten Seelen an eurer Seite
verlassen bald das Abteil.
Genießt nur die Ruhe,
es ist nicht mehr weit!

Idealisierung und Entwertung

Der Kaffee kocht gleich, es ist also wieder Zeit für einen Text aus der Rubrik #Kaffeegedanken … meine tägliche Zäsur, ein Inhalten und Reflektieren brandaktueller Gedanken. Gerade noch saß ich auf dem Balkon, erinnerte mich an ein Gespräch von gestern, in dem es um idealisierende und entwertende Persönlichkeitsanteile in uns ging. Zwei Überzeugungen, zwei Stimmen, die ständig miteinander ringen. Die Geschwister aller Probleme, wie ich sie gern bezeichne. Die eine macht uns runter, kommt mit Schuldgefühlen und Angst daher; die andere zieht uns hoch und richtet uns wieder auf. Was für ein Theater eigentlich!
Und ich sehe mich da inzwischen als Mutter zweier Kinder auch. Halte den Laden halt zusammen. Koche, höre beiden Stimmen zu und schlichte wo es geht. Was Mütter eben so machen. Und abends kleb ich mir nen Schnurrbart ins Gesicht, fahre in eine Stripbar, lass mich volllaufen und hab für ewig genug von dieser Familie. Dann läuft Billy Joels Piano Man! Und am nächsten Morgen liegt ein neuer Tag in meinem Bett, sagte „Hallo Süße!“ und ich weiß nicht mal seinen Namen.
Umgehend mag man da auch an Sigmund Freud oder C.G. Jung denken wenn es um Persönlichkeitsanteile, um Entwertung und Idealisierung geht, – Themen, mit denen sich die Tiefenpsychologie bzw. die Psychoanalyse seit gefühlten Jahrtausenden schon herumschlägt …

Nun hörte ich gestern aber auch einem Pastor zu, wie er aus einer anderen Perspektive darüber sprach. Jedenfalls erkannte ich da überraschend große Schnittmengen.


Jeden einzelnen Tag, so hob er ab, würde er darum ringen, sich ganz in Gott hineinfallen zu lassen. „Die to Self, Surrender to Christ“, so war seine Ansprache untertitelt. Ich war überrascht einen Christen derart klar über den Akt der Selbsthingabe sprechen zu hören, über das „Self-Surrendering“, wie Ramana Maharshi es stattdessen nannte; oder „Komplettes Loslassen“ meine Nachbarin Hildegard.

Also blieb ich dran und hörte mir die ganze Rede an. Ich höre gern auch Christen zu, die derart ringen und suchen noch, und so offen sind auch. Er sprach ebenfalls über zwei Stimmen in uns, und er ordnete sie wenig überraschend der Stimme Gottes und dem Teufel zu. Und er sprach darüber, wie diese beiden Stimmen voneinander zu unterscheiden wären, und woher man wüsste, dass es wirklich Gottes Stimme sei, der man da folgen würde. Was er da ausführte, ja letztlich, was die Bibel selbst da ausführt, beschäftigte mich heute morgen wieder, denn es deckte sich an vielen Punkten noch besser jetzt mit ebendiesen Gedanken zu den idealisierenden oder entwertenden Persönlichkeitsanteilen in uns.

Der Pastor sagte etwas, das in mir hängen blieb: „Der Teufel ermuntert uns dazu, WEGZULAUFEN!, während Gott uns zurufe, zu ihm zu kommen und ihm zu folgen. Daran würden wir beide erkennen also!
Mir kam sofort das Thema „Nähe & Distanz“ in den Sinn, welches sich so wunderbar in diesem Bild beschreiben ließe. Die Nähe und Distanz zu mir selbst, zu anderen und zu allem. Das ewige Hin und Her. Und vielleicht erinnert ihr euch noch an mein Zitat von letzter Woche:



„Mein Wort für Gott ist Resonanz. Sich wirklich verbinden! Mit irgendwas, mit irgendwem [mit mir selbst auch!]. Denn Gott ist überall. Und ich bin in Gott, in allem, mit dem ich verbunden bin. Alles ist verbunden! Zu Gott zu finden, bedeutet sich hinzugeben. Ich brauche keinen Religion. Liebe und Mitgefühl, daran glaube ich“

Und letztlich ist mit diesem Verbinden, „Idealisierung und Entwertung“ weiterlesen

Endlich genug!

Was du tust ist genug!
Du bist genug!
Erst wenn du das erkennst,
kannst du mehr erreichen.
Wenn du deine Herausforderungen
sicher bestehen kannst,
wirst du sie auch bestehen.
Wenn wenigstens Hoffnung besteht,
wirst du es weiter versuchen.
Und wenn du nicht mehr kannst,
dann gibst du eben auf.
Es ist immer so, wie es ist.
Du tust stets nur,
wozu du imstande bist.
Mach deinen Frieden!
Hast du ein schlechtes Gewissen,
mach deinen Frieden damit!
Oder ist dir gar alles egal geworden,
mach deinen Frieden damit!
Dir wurde doch nur alles egal,
weil nichts an dir genug war…
und so war dir nichts mehr genug.
Wenn du zu viel denkst,
und zu wenig fühlst,
mach deinen Frieden damit,
sonst denkst du nur noch mehr.
Wo es Mühe kostet, kostet es Mühe;
wo Zweifel sind, da sind noch Zweifel;
wo Sorgen sind, da sind noch Sorgen;
und wo du noch davon überzeugt bist,
über all diese Dinge überhaupt
eine wirkliche Kontrolle zu haben,
da bist du eben noch überzeugt davon …
mach deinen Frieden damit!
Und wenn du keinen Frieden
damit machen kannst,
mach eben damit deinen Frieden!
Je mehr Frieden du dir ersehnst,
und umso schneller du ihn finden willst,
umso weniger Frieden hast du.
Verstehst du?
Es war nie genug,
das bedeutete immer mehr Unfrieden!
Es geschieht was geschieht,
und wenn du dir doch noch vorstellst,
dass etwas anderes geschehen
müsse, damit es ein Erwachen
und ein wirklicher Friede sei …
vergiss es, mache deinen Frieden damit!
Es geschieht was geschieht.
Es ist was es ist.
JETZT und IMMER.
Wenn du das erkennst,
dann bist du frei.
Nur DAS ist Frieden!
Und du wirst niemals ein
anderer sein müssen,
als der, der du eben bist.
Du wirst niemals wieder
etwas anderes tun müssen,
als das, was du eben tust.
Und dann ist das auch genug!
Und doch wird nichts mehr
so wie vorher bleiben …

Ein Versuch die Einleitung meines nächsten Buches „Finde dich selbst und …“ in Prosa zu fassen …

#nurPoesie #nurGedanken via #Facebook

In dir …

Ich kann dir nicht
nah genug sein.
Will in dich kriechen,
durch deinen Mund,
deinen Nabel,
deinen Schoß.
Will zu dir, will zu mir.
Denn ich bin nur in dir
und du bist nur in mir.
Vereint sind wir der Himmel.
Dein Atem ist nur eine
Erinnerung an alles
irdische, und daran,
selbst weiter zu atmen.
Und mein Herz bliebe
augenblicklich stehn,
schlüge nicht auch deines
in meinem Ohr.
Wie lange schon habe ich
mich nach dir gesehnt, –
dabei warst du
schon immer hier,
und ich war
schon immer bei dir.

Eine Kurzanleitung fürs Leben…

Räume mehr weg, als du liegenlässt.
So schaffst du Ordnung.
Repariere mehr, als auseinanderfällt.
Dann bleibt deine Welt heile.
Vergib häufiger, als du verurteilst.
Grenze dich ab, aber niemals aus!
So bist du mit den richtigen Menschen.
Wage stets mehr, als du dich fürchtest.
Riskiere mehr, als du berechnest.
Halte fest, aber lass auch wieder los.
So bewahrst du dir Freiheit und Unabhängigkeit
und kannst an neuen Erfahrungen wachsen.
Gib ein wenig mehr, als du nimmst,
gib dich aber niemals dabei auf!
Und nimm auch wirklich an,
was zu dir will, und sei dankbar.
Da wirst du haben, was du wirklich brauchst.
Sei eher demütig, als überheblich und stolz
Staune häufiger, als alles besser zu wissen,
und der Zauber der Welt bleibt dir erhalten.
Und denke daran, das Leben ist mehr als
nur schwarz und weiß. Also liebe!
Liebe dein Grau und das Grau
anderer Menschen.
So wird es bunt.

Wege

Ich habe auf meiner Lebensreise zwei Wege im Denken und Handeln entdeckt, die ins absolute Unglück führen. Der eine ist, immer alles richtig machen zu wollen, um sich letztlich dann aus Angst vor Fehlentscheidungen einzuigeln. Der andere Weg ist es, immer Recht haben zu wollen, und dazu alles verstehen zu müssen… bis es dir letztlich über den Kopf wächst. Ich bin beide Wege bis ans gleiche bittere Wegende gegangen. Nicht schön. Gar nicht! Man hat dann einfach nur zwei Abgründe um sich, einen vor sich, einen hinter sich: totale Kontrolle und Null Gefühle, und auf der anderen Seite der stets drohende absolute Kontrollverlust. Keine Reiseempfehlung! Es gibt einen Mittelweg, der führt auch immer wieder nach Hause. Aber er braucht großen Mut!