Jenseits von richtig oder falsch …

Passe dich ihnen an,
erfülle ihre Erwartungen,
damit sie sich in dir spiegeln
und sich in dir bestätigen
und loben können.
Lieben werden sie nicht,
weder dich, noch sich selbst.

Passe dich ihnen nicht an,
widersetze dich ihren Erwartungen,
damit sie sich in dich projizieren
und dich an ihrer Stelle verurteilen
und bestrafen können.
Lieben werden sie nicht,
weder dich, noch sich selbst.

So kümmere dich nicht
um die Erwartungen anderer.
Sei weder wie sie,
noch versuche anders zu sein, –
vergleiche dich nicht
Stehe zu deinen Bedürfnissen,
dann erkennst du die der anderen.
Spüre dich selbst,
dann fühlst du für alle und mit allen.
Sei einfach,
unbekümmert,
frei,
DU SELBST! …
Ein seltenes Samenkorn der Liebe in dieser Welt.
Wurzle, gedeihe und erblühe!

@janice
#Couchgedanken

Hinein …

Ich bin mit aller Kraft und gegen jede Vernunft
dem Licht meiner Gefühle und Intuition gefolgt,
und bin den dunkelsten Gedanken
bis zum grundlosen Grunde nachgetaucht.
Oft atemlos, zweifelnd und einsam,
ohne Rückweg, ohne Ausweg wähnend,
als noch tiefer und tiefer ins Dunkel hinein,
mit dem allerletzten glimmenden Funken im Herzen.
Die Welt wollte ich heilen und aufrichten,
und alle Menschen darin, –
doch schon an mir selbst verhob ich mich zumeist.
Nicht wegschauen, mutiger der Dunkelheit entgegen,
gegen jeden Widerstand, hinein in die Angst –
Und vertrauen, vertrauen, vertrauen!
Doch auf was oder in wen eigentlich?
So ein Leben kennt kein Wochenende,
keinen Urlaub, weiß kaum eine ruhige Nacht.
Keine Erfolgsprämie steht in Aussicht, –
keine Sicherheiten, keine Garantien,
kein Halt im Vergänglichen aller Dinge.
Begegnungen, Fügungen und Augenblicke
sind aller Lohn, in denen man sich selbst,
seine Absichten und Vorstellungen vergessen darf,
und sich an einem Ort ohne Zeit und Raum wiederfindet,
an dem nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren ist.
Hier sein, jetzt sein, – in allem, für immer.
Mehr nicht.
Das ist kein Weg im Strom der Massen,
der sich ins Niemals der Zukunft ergießt, …
was aber scheinbar Niemanden kümmert,
solange er nur weiterfließt.

janice @ jakait.com
#Gedanken_im_Bus

06/18

Zitat Ramana Maharshi, 14th April, 1937, Talk 398:

„Die Kontrolle über den „eigenen“ Verstand ist kein Geburtsrecht. Ohne Anstrengung ist nichts zu erreichen. Die wenigen, die damit Erfolg haben, verdanken es allein ihrer Ausdauer. / Deine [eigene] Selbsterkenntnis ist der größte Dienst an dieser Welt.“

No one succeeds without effort. Mind control is not one’s birthright. The successful few owe their success to their perseverance. A passenger in a train keeps his load on the head by his own folly. Let him put it down: he will find the load reaches the destination all the same. Similarly, let us not pose as the doers, but resign ourselves to the guiding Power. / Your own Self-Realization is the greatest service you can render the world.

Cillit Bang, Kotleger und der ECHO

… also habe ich mir die Songs der ECHO-Preisträger Cillit Bang und Kotleger mal angehört. Nein, Jungs, Kunst darf nicht alles. Kunst darf durchaus dumm, billig und einfallslos sein, aber ich darf auch niemandem in die Fresse schlagen, nur weil ich das besonders kreativ finde. Rassistisch, antisemitisch, frauenfeindlich, homophob und dann zusätzlich noch dumm, einfallslos und billig, das ist dann einfach zu viel.

Nun über den ECHO und sein Ethik-Kommitee aus Heidi Klum, Dieter Bohlen und Alexander Gauland den Kopf zu schütteln, wäre in etwa so sinnig, wie die beiden Preisträger, die das alles eh nicht checken, fürs Geschichtsstudium einzuschreiben. Das eigentlich Verstörende stattdessen ist, dass wir als Gesellschaft überhaupt noch darüber debattieren wollen / müssen, ob sowas geht, oder eben nicht, – ob es unter Kunst, Geisteskrankheit oder Meinungsfreiheit fällt. Schon um die Beiden vor sich selbst zu schützen, wäre die Gesellschaft proaktiv gefordert gewesen, denn wer so schwulenfeindlich textet, aber die „Bruderschaft“ und seine „sexy Muckis“ in den Himmel rappt, der sollte zur Meinungsbildung und Identitätsfindung vielleicht erstmal mit einem Mann schlafen, bevor er solche Songs textet. „Sag mir was du rappst und ich sing dir dein Problem … yeah, ahah, ahah“

… Oder in der Sprache der Beiden: (Achtung es folgt Kunst!)

Einfach zwei Idioten,
zu blöd für Flöte und für Noten.
Und die Bitches voll am Start,
nur bei den Beiden wird nix hart.
Prekär, prekär, präpupertär …
Was hingekackt, da kommt nicht mehr!

Wenn es mit dem Arsch wackelt und quakt, dann ist es eben manchmal wirklich nur eine Ente, – und wenn es menschenverachtend tönt, ist es eben auch menschverachtend. Und da braucht es auch keine mediale Weichspültour und keinen Ethik-Rat … da braucht es einfach nur drei Hirnzellen! (Also eine mehr, als die beiden offenbar zusammen haben).

PS: ich darf das, ich komme wirklich aus dem Ghetto und ich bloge. Das ist wie rappen, nur krasser.

#echo #faridbang #kollegah

Selbstliebe ist …

Was ist Selbstliebe? Selbstliebe ist kein Hurra! im Spiegel – Selbstliebe ist die Umarmung des inneren Kritikers, Störenfriedes und Angsthasen. Selbstliebe ist, wenn wir endlich die Vergangenheit ruhen lassen, wenn wir damit aufhören die Schuld für unser verkorkstes Leben bei unseren Eltern, Partnern oder irgendwelchen anderen Menschen zu suchen. Selbstliebe ist, wenn wir nicht mehr irgendwelche Götter, Gurus, Lehrer, Therapeuten oder sonstigen „Ersatz-Erziehungsberechtigten“ konsultieren – Selbstliebe ist die Selbstverantwortung die wir übernehmen, wenn wir endlich diesen ganzen Haufen Mist in die eigene Hand nehmen, wenn wir erwachsen werden und alle Konsequenzen der Vergangenheit des gesamten verfickten Unsiversums akzeptieren und tragen, und nun schauen, wie wir das Beste daraus machen können. Selbstliebe ist, wenn wir endlich Verantwortung für dieses Wesen übernehmen, das wir nun einmal sind, – mit all seinen Schatten, Lasten, Schwächen und Zweifeln. Und Selbstliebe ist Nachsichtigkeit und Vergebung, wo wir bei all den guten Absichten auch mal kläglich scheitern und versagen. Und wo uns das mit der Liebe bei uns selbst gelingt, gelingt es uns auch bei anderen. Es ist, wie es ist – Selbstliebe ist, wenn wir endlich etwas daraus machen. Selbstliebe ist Selbstverantwortung, Selbstbewusstsein und Selbstentfaltung. Mehr nicht.

#Gedanken beim Morgenkaffee

Aus dem Leben …

… so aus meinem Alltag in der Öffentlichkeit. Also falls ihr euch fragt, warum ich das alles mache und den Kopf und die nackte Seele für mehr Liebe, Ehrlichkeit und Miteinander hinhalte und temporär auch Seiten auf Grund pauschal sexistischer und rassistischer Kommentare schließen muss. Hier ein paar brandneue, harmlose Kommentare, die mal nur mich allein betreffen, die teile ich gern:

  • Kann die Alte nicht endlich ihre Fresse halten. Merkt ihr überhaupt, was da abläuft. Ihr lasst euch blenden!
  • Warum hat sie so eine tiefe Stimme. Als homosexueller Mann kommen manchen Leute (gemeint sind Transgender!) besser rüber. Ist eine Schande, wie manche Leute sich und ihr Leben verunstalten und jemand anders sein wollen, der sie nicht sind.
  • Lustig ist, das man die [Frau] provozieren kann, wie man will. Die ist nicht fähig, „halt die Fresse“ zu sagen.
  • Warum wird die nicht Priester? […] Eine sehr unzufriedende Frau.
  • Muss man da Jakait heissen? Und mit dem Ruderboot waren schon andere Frauen unterwegs. Tut mir leid, aber bei der geht mir die Hutschnur hoch.
  • Das kommt, weil in der Ehem. DDR die Leute noch sehr unreif und rückständig sind. [Frau Jakait, Ossi] setzt sich mit Dingen auseinander, die bei uns schon lange kalter Kaffee sind. Nach der Wende war alles neu und aufregend. Man wollte, wie die Westler sein, Psychologie war für die Leute dort in und auch der Kapitalismus. Entweder man philosphiert oder man entwickelt sich zum neureichen Ballermann ohne Niveau. Was sie Frau erzählt, ist nichts neues.
  • Es wird mit diesen esotherishcen Weisheiten allgemein übertrieben. Kann die Frau auch „Scheisse“ sagen, oder ist das verpönt?
  • Wer Scheiße baut und dann noch Angst (!) vor (!) seinem guten Ruf hat, wird öffentlich an den Pranger gestellt. Du bist nix [Janice Jakait, hast] keine Courage, zu [deinen] Macken öffentlich zu stehen. Diesbezüglich kann ich nur sagen; das ist das Verhalten eines Versagers. Und was willst du wirklich? Bewundert werden und ein Profil stärken? Das brauche ich nicht, denn ich weiß, das ich diesbezüglich was besseres bin […] Ihr fühlt euch minderwertig und wisst, dass ihr mir nicht entgegen setzen könnt.(sic!, Original inkl. Fehlern)

Meine Macken? Ich würde mich einfach nur abgrundtief schämen sowas als Mensch einem anderen Menschen zu schreiben, das ist meine Macke. Aber ich denke, diese Menschen habe ich als Spiegel auch abgeholt irgendwo in ihrem Selbsthass, nein? Sowas passiert regelmäßig, natürlich gern anonym, da fühlt man sich beachtet, wahrgenommen, mutig, mächtig und überlegen für fünf Minuten, hat mal das Irrgefühl von Kontrolle und Aufregung im Leben und ein Ventil für den ganzen aufgestauten Frust. Ich hoffe ihnen geht es nun etwas besser, ich habe es gelesen, auch an Tagen wie vorgestern, mit einem Todesfall in meiner Familie. Gern geschehen, jetzt bekommen sie bitte ihr eigenes Leben in den Griff, danke! Sie machen mir noch mehr Mut weiterzumachen und bestätigen meine Prinzipien unbeabsichtigt auch noch, danke dafür. Leider erwischt es auf meinen sozialen Webseiten auch gern Randgruppen und Minderheiten ganz pauschal. Aber auch Internet-Trolle und rassistisch, sexistische Wutbürger sind irgendwo eine Randgruppe und Minderheit und verdienen folglich Vergebung und Mitgefühl …

Irgendwie fällt mir dazu Matthäus 7 aus der Bibel ein: „So wie du richtest, wirst du von Gott gerichtet. Was versuchtst dem anderen den Splitter aus dem Auge zu ziehen – siehst du das Brett vor dem eigenen Kopf nicht?“
“Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf.” ― Hermann Hesse, Demian…
„Einen anderen zu hassen, ist wie selbst Gift zu trinken und zu hoffen, dass der andere daran stirbt“

Anders eben …

Lange war mein Leben von sozialer Unsicherheit bestimmt, von dem Gefühl, irgendwie anders zu sein – naiv, dumm, zu kompliziert, zu schwer, nicht auf Augenhöhe, nicht dazugehörend, nicht angepasst. Unter Menschen fühlte ich mich anders, meist außen vor, allein – ich brauchte viel Zeit um mich zu öffnen. Darunter habe ich lange gelitten, seit meiner Schulzeit schon, wo man rücksichtslos konditioniert wurde, sich besser anzupassen und bloß dabei zu sein, statt gemobbt und außen vor. Manchmal glaube ich, Schulen sind Formungsanstalten für das jeweilige System, da ordnest du dich besser unter und darfst eben nicht gut sein, so, wie du bist, brauchst immer eine Karotte vor der Nase in den Hamsterrädern des Erfolgs und der Selbstverwirklichung, um irgendwann mal wer zu werden und dich zu befreien, – Ja, wenn du nur… ! Dann! Was allerdings niemals geschehen wird.

Inzwischen aber mag ich dieses Gefühl, diese Einsamkeit, denn ich bin tatsächlich anders, besonders eben. Jeder ist besonders. Und genau das macht uns aus. Meine Schwäche erlebe ich immer mehr als Stärke, ich entwickle eine Haltung, ein „Standing“, ein echtes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl fern von Egozentrik und Arroganz, was schlicht nichts mehr damit zu tun hat, irgendeiner Norm von Mensch und Status und Erwartungen anderer zu entsprechen. Ich bin einfach ich und erkenne, wie wenige Menschen wirklich sie selbst sind.

Das waren meine Gedanken nach dem Aufwachen heute am 21. Februar 2018. Genau vor sechs Jahren lief ich unter Tränen mit meinem Ruderboot nach 6500 einsamen Kilometern im Hafen in Barbados ein, wachte ürbigens eben exakt zur gleichen Zeit auf. Habe wild geträumt, von Wasser, Wellen und von genau diesem Gefühl eben … ich war eingeladen auf eine Veranstaltung mit allen Sterneköchen Deutschlands und zog den Einzeltisch vor, was ein Traum.

Herunterfahren im Zug

Gestern stieg am Erfurter Hauptbahnhof ein Mann in den Zug und setzte sich auf den gegenüberliegenden Einzelplatz. Genau unter der Gepäckablage mit meiner Reisetasche. Nachdem er das ganze hintere Abteil bereits durchgefragt hatte, gelang es ihm nach zehnmaligem Antippen meiner Schulter, dass auch ich meine Kopfhörer rausnahm.

Ist das Ihre Tasche?“, fragte er.
Ich nickte auf eine Weise, dass er schon vor dem nächsten Satz wusste, dass mir alles, aber auch alles was jetzt als Nächstes folgen würden, absolut suspekt sein würde.
Können sie ihre Tasche bitte auf ihrer Seite oben noch mit *reinquetschen*? Ich möchte gern mein Gepäck bei mir haben!“, raunzte er herum.

ICH AUCH (!)“,

erwiderte ich bevor er seinen Satz überhaupt punktieren konnte. Schon, weil klar war, dass ich meine Tasche nur ein paar Plätze weiter vorn unterbringen könnte. Wir starrten uns in die Augen, wie bei einem Duell mit Platzpatronen. Die Männer auf der anderen Seite am Tisch fanden meine Antwort offenbar sehr kreativ. Alle warteten gespannt darauf, was jetzt passiert. Einige zwinkerten mir sogar zu und bekundeten so ein Art Beistand, falls es eben doch eskalieren würde.

´Also..`, dachte ich mir, ´ich kann jetzt meine Kopfhörer wieder reinstecken und er wird weiternerven oder die Tasche eigenhändig verfrachten oder ich stehe einfach auf und stelle sie um.`
Wir haben immer eine Wahl … natürlich hab ich sie umgestellt. Und dann saß ich da wieder und spürte, wie ich mich die nächsten drei Fahrtstunden gern über diesen „Vollhonk“ aufregen wollte. Aber dann schaute ich ihn mir so an, und irgendwie, irgendwie tat er mir leid. Da saß er so einsam auf seinem Platz, wie ein Kind, aber wenigstens sein knallgrüner Koffer war ganz in seiner Nähe und er fühlte sich sicher wohl jetzt.

Ich begann mich plötzlich für ihn zu freuen, mit ihm …. die nächsten drei Stunden und 22 Minuten lang, bis Mannheim. Keine Wut mehr, einfach Frieden. Und was weiß ich schon, warum er so geworden ist oder wie er an den anderen 364 Tagen so drauf ist. Und letztlich ist jede Begegnung dieser Art eben doch auch eine Lektion, wenn man sie annimmt. Die anderen Begegnungen im Zug waren umso schöner. Also …

Eigentlich ganz einfach, oder?

Mach die Jacke ganz zu!

Geh jetzt da raus, öffne die Augen,
öffne dein Herz und deine Seele.
Lass dich von der Sonne küssen,
mal wieder so richtig und mit Zunge.
Wickle dich in deinen dicken Schal,
lauf los und tanke Licht unterwegs.
„Aber mach die Jacke ganz zu,
sonst wirst du krank“,
hat Oma immer gesagt …
„Und setzte dich nicht
auf den kalten Boden!“ –
das war schlecht für die Nieren –
oder war es gut für Hämorrhoiden? –
ich weiss es nicht mehr –
„Und höre besser auf deine Eltern!“,
sagte sie ständig, während ich
ihr wie immer gut zuhörte“,
„Und überhaupt, das Leben ist
zu kurz, um es zu verschlafen,
also hier nimm die Schokolade
und nun hilf Opa mit den Hasen.“
Oma hatte immer Recht:
„Alles kannst du verlieren,
außer das, was du schon erlebt hast,
und das, was du sicher weisst, –
das kann dir keiner mehr nehmen!
Ganz egal was du machst,
tue es mit ganzem Herzen,
Aber ab und zu musst du
einfach raus an die frische Luft,
mein Kind, sonst scheint die Sonne
nur für die anderen … „

Das Große im Kleinen

Die ganz große Liebe wartet in den allerkleinsten Dingen auf uns. In einem Grashalm zum Beispiel, der uns zuwinkt, oder in einem Schoß, in dem wir einfach nur zu Ruhe kommen. Die Herausforderung liegt nicht darin, die fantastisch-romantische, bedingungslose und „freie“ Liebe im Gefängnis der Ferne oder Zukunft zu finden, sondern sich wieder dem Wunder bewusst zu werden, das hier und jetzt in den kleinsten Kleinigkeiten und Alltäglichkeiten um unsere Aufmerksamkeit, Zuwendung und Hingabe bittet. Die Liebe ist kein Wer?, ist kein Wo? oder Was? – die Liebe ist das Wie! … WIE dankbar und bewusst wir in diesem Moment in ihr wandeln … erst allein und dann gewiss bald gemeinsam mit anderen Menschen, die ebensfalls die allgegenwärtige Liebe noch „sehen“ und erspüren können.
Habe Mut, dich deiner Gefühle zu bedienen, nicht nur deiner Vernunft, dann wird sie sich in Allem offenbaren. Sogar wieder in all dem, das bisher so ganz unromatisch und unerleuchet erschien, so fernab aller großen Theorien und Vorstellungen über die Liebe. ? Sie ist so sanft, so unscheinbar, sie bettelt nicht, sie lärmt nicht … wer mutlos und hastig durch diese Welt eilt und sich doch dabei nur um sich selbst dreht, der ist zu blind für ihre Größe, und viel zu feige, um in ihrer Kraft zu stehen.

#badewannengedanken #jancies5cents

Wie funktioniert die Liebe?

Ein Auszug aus meinem neuen Buch, heute im BEZIEHUNGSWEISE MAGAZIN erschienen.

Hier der Buchauszug auch für meine Blogleser:

„Sich nur dem Angenehmen und dem Gefahrlosen hinzugeben und Enttäuschungen um jeden Preis vermeiden zu wollen ist, wie mit nur einem Bein zu tanzen – das können wir machen, aber so kommt niemand wirklich von der Stelle. Wer auf einem Bein herumhüpft, muss ständig in Bewegung bleiben, um nicht umzufallen. Aber irgendwann setzt die Erschöpfung ein. Dann landet man doch da, wo man eigentlich nie hinwollte, nämlich ganz unten – und kommt womöglich nicht mal mehr aus eigener Kraft wieder hoch. Auf dem Ball der Einbeinigen ist alles gut, solange jeder mithüpfen und Erfolge vorweisen kann. Aber wehe, einer fällt um.
„Wie funktioniert die Liebe?“ weiterlesen