Phönix IN der Asche

Weise ist, wer sich aus ungesunden und toxischen Umständen löst und seinen Weg geht. Naiv hingegen ist der, der versucht darin zu überleben oder gar noch daran zu wachsen, indem er diese Umstände für große Lektionen hält. Es gibt keine Lektionen, nur Ausreden und verlorene Lebenszeit. Auf Asche wächst nichts, man muss ihr entsteigen.

Niemals lass dein Glück zurück!

Lasse niemals dein Glück
für das Glück zurück,
das andere dir versprechen.
Es scheint das gleiche Glück.
Doch das ist es nicht.
Es ist nicht von Dauer,
wenn es nicht deiner
eigenen Quelle entspringt.
Die, die dich beglücken wollen,
gewöhnlich brauchen sie dich.
Und die, die nichts brauchen,
die wollen dich meist nicht.
Dem einen stopfst du die Leere,
doch es gibt ihm keinen Sinn. –
Dem anderen bist du Luft,
er atmet dich dahin.
Lasse niemals dein Glück
achtlos hinter dir zurück.
Für niemanden.
Hörst du!

#janices5cents

Virtuelle Superhelden …

༄ Bedrohte Arten, viele Millionen,
und wir verfassen Petitionen.
Doch kaum geteilt und formuliert,
der nächste Wald, schwups wegrasiert!
Der Müll im Meer dreht seine Bahn,
online-shoppen, wie im Wahn.
Containerschiffe, Umweltzonen,
bedrohte Menschen, viele Millionen.
Finger, die auf Tasten schlagen,
sich nicht an andere Hände wagen.
Zimmer ohne Sonnenlicht .
Die Herzen zu, die Ohren dicht.
Virtuelle Superhelden,
in virtuellen Superwelten.
༄ In Brüssel wird das Netz zensiert,
egal, solange es noch funktioniert.
Sonst Fernsehen eben, in HD,
die Welt dreht sich zu schnell, ohje!
In Talkshows wird durchaus gestritten,
jedes Thema durchgeritten, –
nur Probleme gibt es viel zu viele,
und genauso viele Handy-Spiele.
༄ Das Klima kriegt die Wechseljahre,
unser Hauptproblem sind graue Haare, –
Daumen Hoch im Badespiegel,
wir färben ja mit Öko-Siegel!
Wir pinseln gegen den Verfall,
die Zukunft droht mit großem Knall.
Ein bisschen Yoga hier und dort,
wir transzendieren uns hinfort
von Burnout, Depression, Demenz
und Bluthochdruck mit Impotenz.
༄ Nur die Nazis stehen draußen …
in Chemnitz, Gera, Sangerhausen.
Sie drehen Tag für Tag, – Viel Glück! –
die Zeit zum letzten großen Knall zurück.
Der Staat, mit seinen (Klima)Gesetzen,
versagt, und lässt die Rechten hetzen.
Aber fünf Aktivisten auf bedrohten Bäumen,
ja!, die muss er von den Bäumen räumen!

** Virtuelle Superhelden ** // Janice Jakait // 2018

#kann_man_noch_teilen

Mutter Erde hat uns übrigens entfreundet bei Facebook. Unsere Postings kümmern sie nicht mehr. Sie zieht jetzt ihr eigenes Ding durch.

Tosende Stille …

Jede spirituelle Ideologie oder Lehre ist am Ende auch nichts anderes, als der Versuch, mit absolut nichts in einer leeren Faust, die Neugier eines Kindes zu fesseln. Am Ende muss es den Bluff leider erkennen, – die Enttäuschung wird umso größer sein, je mehr es sich in der Faust erhofft hat.

Es gibt keine Antworten und keine Wahrheit, keine Erklärung für DAS HIER. Die Erklärungen sind alles, was uns vom Unbegreiflichen, – in diesem Sinne von „Gott“, vom So-Sein trennt. Die Gedanken sind es, die uns in einer Parallelwelt im Kopf drehen lassen, in einer Welt, die nur mehr das Echo der Wirklichkeit ist und in der wir uns höllisch verzetteln und verlieren.

Nichts ist kompliziert oder schwierig, nichts ist richtig oder falsch, wenn es einfach nur so ist, wie es ist.

Buddha mahnte, dass am Ende des Weges auch seine Lehren vergessen werden müssen. Die Bibel spricht vom Himmelreich für die, die wieder wie die Kinder werden. Die Hinduisten und Taoisten sprechen von Brahman oder vom Dao, das man nicht verstanden hat, wenn man glaubt es zu verstehen.

Sieben Jahre lang dachte ich, ich habe etwas verstanden. In Momenten durfte ich „vergessen“, nur um es danach umso mehr verstehen und erklären zu wollen. „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Matthäus 7,3)

DIE EINZIGE ANTWORT IST STILLE.

… in der das „göttliche“ Tosen der Schöpfung einfach nur erfahren werden kann. Mehr nicht, und doch ist es alles.

Der Weg zurück in diese Stille, der Weg vom Kopf zurück ins Herz, ist der wohl schwerste Weg für uns Menschen. Es ist ein Weg nah am Wahnsinn gebaut. Weil er im Gegensatz zum Sterben bedeutet, erst einmal alles, wirklich alles an das wir geglaubt haben zurückzulassen, und doch damit weiterleben zu müssen. Aber dieses Nichts in das man dann hineinzufallen meint, entpuppt sich als die allergrößte Lüge, der wir aufgesessen sind.

Paul Brunton sprach vom langen und vom kurzen Weg. Der lange Weg, ein [notwendiger] „Irrweg“ auf dem wir uns mit aller „Macht“ des Egos selbst erkennen wollen, durch tausende von Techniken und Methoden, – auf dem wir aber letztlich scheitern müssen. Erst die „Dunkle Nacht der Seele“, wie Johannes vom Kreuz es bezeichnete, zwingt uns am Ende dieses Weges zur Selbstaufgabe (aller Lügen und [Selbst]Bilder). Erst muss sterben, was wir glauben was wir sind, damit das leben kann, was wir wirklich sind.
Dann beginnt der kurze Weg, wenn wir bereit sind zu vertrauen. Er schreitet durch uns hindurch, von allein, ohne Kontrolle, und führt uns zurück nachhause … zurück zu uns selbst, zu dem, was wir wirklich sind.
Und DAS übersteigt alles, was wir uns jemals vorstellen oder beschreiben könnten. Es ist mehr als Worte, Urteile oder Gedanken. Es ist das, in dem alle Menschen, mit allen ihren Gedanken entstehen und vergehen. Es ist endlich Frieden!

Mehr weiss ich nicht mehr … und es ist schon viel zu viel wieder.

– Janice

Neues Buch …

Vergiss nie, wer du als Kind einmal warst. Lerne auf deinem Lebensweg vor allem eines aus den Erfahrungen, die dir zuteil wurden, nämlich: genau diesem aufgeweckten Kind in dir noch mehr Ausdruck zu verleihen und zwar in Gestalt eines selbstbestimmten, unabhängigen und erwachsenen Menschen. Das allein bedeutet zu reifen. Begegne deiner Weisheit, Freiheit, Liebe, Stille, Zuversicht, Lebensfreude und deinem Vertrauen im Herzen wieder, die du Herzschlag um Herzschlag, und Gedanke um Gedanke für andere Menschen aufgegeben hast. Nimm dich selbst an die Hand, denn sonst kann es nie dein Weg sein, den du gehst. Und gehst du nicht deinen Weg, so wird er dich nirgendwohin führen, außer immer weiter weg von dir. Geh, und geh nur mit Menschen zusammen, deren Weg auch der deine ist.
Dieses Buch mag nur ein bescheidener Reiseführer sein.

Sitze gerade am Exposé für mein viertes Buch. Möchte diesen Klappentext, den ich einreiche schon einmal mit euch teilen.

So wach

Ich war so müde,
doch nun scheint es mir wieder,
als hätte ich tausend Leben lang nur verschlafen.
Als wäre meine Pupille allzu lange nur trübe
an allem Lebendigen vorbeigehuscht, –
an all den aufgeweckten Dingen dieser Welt,
die einen gar nicht schlafen lassen wollen.
In diesem Augenblick nun aber,
erwachte mit einem einzigen Lidschlag
die ganze Welt mit mir zusammen.
Fast so, als würde ich sie neu erblühen lassen,
wo sie wieder in meinem Herzen wurzeln kann.
Und als würde sie mich darin wiederbeleben,
dass sie es gleich einer Glocke anschlägt.
Ich fühle mich so erfrischt und durchdrungen, so klar.
Alles Gegenwärtige vor meinen Augen
lädt mich nun zu einem Sprung hinein ein,
so wie ein See im fernen Gebirge am Morgen,
der zum ersten Mal durchschwommen werden will.

[J.J.]

Ist es möglich?

Auszug aus „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“. Ich bin noch völlig begeistert vom Rilke Projekt Live gestern in Hanau und habe meinen Audio-Rekorder wieder spontan angeworfen.
 

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

– Rilke –

Der verborgene Gott

Nur ein paar Gedanken „jenseits von richtig und falsch“ unter dem Sternenhimmel soeben …

Unsere Identität, also unser „Ich“ geht im Schlaf verloren oder wird im Traum verzerrt, denn es handelt sich nur um eine mentale Projektion, um ein Selbstabbild, ein unwirkliches Konstrukt allein aus Bildern und Worten, – aus Gedanken also, an denen wir auch viel zu oft scheitern. Nach dem Erwachen am Morgen verfällt diese Projektion in einen Zustand der Ignoranz über die letzten „dunklen“ Stunden, um sich vom wahren Selbst, das diese Gedanken nur denkt und sich dessen bewusst ist, wieder zu trennen und als vermeintlich autonomes, doch rein geistiges „Objekt“ aufrechterhalten zu können. Ein neuer Tag, eine neue Runde im Ego-Karussell des Lebens als normaler, kleiner Mensch, der nichts Größeres, nichts Göttliches „in sich“ wähnt.

Gott, nur ein weiteres Wort, das mit allerlei absurden Projektionen und Bildern und viellerei anderen Worten, so wie Brahman, Allah, Nirvana, Wunder oder Akausalität assoziiert wird.

Doch all das ist unbegreiflich für das klügste Hirn, das so vielen Worten Bedeutung verleiht und in so vielen Bildern denkt, – alles das ist bedeutungslos, sofern das wahre Selbst nicht erfahren wurde. Und selbst wo es erfahren wurde, wird das projizierte, sehr beschränkte Ich bald wieder versuchen, diese unbeschreibliche Erfahrung zu kannibalisieren, sich damit weiter aufblähen und die reine Erfahrung seinen Urteilen¹ und Vorstellungen unterwerfen. Es reift erst an seinen Krisen und Ent-Täuschungen zur Einsicht hin, dass es Zeit ist, damit aufzuhören.

„Wer Gott aus tiefstem Herzen und mit allem Mut sucht, wird am Ende Gott finden. Nicht der, der an Gott glaubt.“, so mahnt selbst die Bibel. Dem Weg der Selbsterkenntnis muss letztlich die komplette Selbstaufgabe der Projektion und die komplette Hingabe ins Sein folgen², sonst unterliegt man weiterhin dem Verwirrspiel des Egos, das mit allen, wirklich allen Mitteln um sein Überleben kämpft, denn dieser Kampf ist alles was es ist. Die „Hölle“ muss erst durchquert werden, so wie von Dante in der Göttlichen Komödie.

Nein, dieses „Ich“ ist nicht wirklich, es erscheint nur wirklich, mit all seinen spektakulären Vorstellungen und Problemen, – es fesselt das Bewusstsein wie ein Feuerwerk am Himmel. Mehr nicht. Blitz und Knall und Schall und Rauch. Nichts als heiße Luft. Und all das darf sein, nur es sollte einem nie zu viel werden, auch am Ende des Lebens nicht.

Du sollst dir kein Bild von Gott und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel, auf Erden unten oder im Wasser machen, heißt es im zweiten Buch Mose, also sollst du dir auch kein Bild von DIR selbst machen. Nein, du kannst dir auch kein Bild von dem machen, in dem alle Welten und alle Wesen, aber auch alle Gefühle, Gedanken und Vorstellungen entstehen und vergehen. Es kann nicht mal einen Namen tragen … ES IST EINFACH WIE ES IST. Erkennst du dich, dann erkennst du mich und erfährst in allem Gott.

Und egal wie dumm diese Gedanken klingen, sie sind gewiss nicht dümmer als alle anderen. Es sind einfach ebenfalls nur Gedanken, – Abbilder, die das Unbeschreibliche nie zu greifen vermögen, so wie mein Finger, der nun auf den Mond zeigt, nie der Mond sein kann. Einfach nur Gedanken. Und solange wir allen Menschen freies Denken zugestehen. Und wir ihnen wirklich zuhören, ohne ihre Meinung teilen zu müssen. Werden sie auch uns zuhören. Und aus all dem Gedachten wird kein Handeln entstehen, das dem Leben eines anderen Menschen in die Quere kommt.

Deus absconditus (lateinisch, ‚der verborgene Gott‘)

 
Fußnoten:

(1) „Liebe ist die Abwesenheit aller Urteile.“ – Dalai Lama | „Gott ist die Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott – und Gott in ihm.“ – Bibel | Somit wäre Gott die Abwesenheit aller Urteile (Gedanken)

(2) „Die dunkle Nacht der Seele“ – siehe Johannes vom Kreuz und Meister Eckhart
 
Lesenswert dahingehend auch ein Artikel SPIEGEL Online über die neuste These von Cumrun Vafa, einem der führenden Stringtheoretiker dieser Welt. [hier ein alternativer Artikel] Wir stehen offensichtlich vorm Abschluss einer weiteren Runde in der Spirale des Wissens. Wir wissen nichts, als das, woran wir glauben wollen und das sich bewährt. Und doch hat keine Wahrheit etwas mit der Wirklichkeit der Dinge a priori zu tun, auch diese Gedanken hier nicht. Denken ist einfach nur Denken, ein Netz der Symbole, ein mehr oder weniger kreatives Hirngespinnst um das Unbegreifliche herum. Wir haben einfach mehr Zeit heute, um zu denken, wir rechnen uns einfach nur alles komplizierter, als vielleicht ein Sufi vor 800 Jahren. „Unser Weltbild heute sei zweifelsfrei das best-richtige“ …. und es ist eben nur ein Bild. Wir sind bilder-gläubiger geworden, als jeder Christ im Mittelalter, (bildungs)fanatischer als die Inquisition. Doch bewährt es sich wirklich, alles Unbegreifliche komplett auzuklammern, allem voran das, das jeden Verstand übersteigt: das Wunder, dass wir jetzt hier sind und alles einfach ist, wie es ist? Bisweilen sollten wir einfach alles gut sein lassen, wie es ist, und darin einfach nur sein und es wieder vollumfänglich erfahren.

Die Mitte

Die absolut freie Selbstbestimmung sperrt uns am Ende schnell ebenso in der Unentscheidbarkeit für die unendlichen Möglichkeiten ein, wie der absolute Entzug jeder Freiheit in einem Gefängnis. Nur ein weiser Mensch ist wohl ganz frei, ganz gleich der Umstände, unabhängig davon, ob er aus etwas ausgebrochen ist oder in etwas eingesperrt wird. Sind wir aber schon weise genug für die Freiheiten, die uns die Welt heute verspricht und gewährt. Wäre etwas mehr Unfreiheit und Unterordnung im Kontrast dazu nicht doch dem Glück und inneren Frieden sehr zuträglich? Eine gewisse Balance also zwischen beiden Welten. Damit die Freiheit, sich entscheiden zu können, im Vergleich zur Unfreiheit, nichts entscheiden zu können, überhaupt als Glück scheinen kein. Aber auch, dass die Freiheit, mal nichts entscheiden zu müssen, im Kontrast zur Unfreiheit, ständig entscheiden zu müssen, Frieden gewährt.

Ich habe mich dazu auch noch mal sehr kritisch mit Eva Herman und ihrem „Eva-Prinzip“ auseinandergesetzt, zur Recherche für einen Text. Gewiss, das war eine extreme Position zur Rolle der Frau und Mutter, die sie einnahm, und die an zu vielen anderen extremen Positionen zerschellte. Das Interview mit Johannes B. Kerner im ZDF stilisierte sich zum „Skandal“, war also ein toller Quotenschlager. Am Ende verließ sie das Studio. Was eine großartige Chance auf einen intensiven Austausch hätte sein können, unterschiedliche Meinungen mal zu beleuchten und nach einer Mitte, nach einem Kompromiss zu suchen, entpuppte sich als gegenseitiges Mauern aller Fronten. Ich erkenne übrigens darin auch viele Parallelen zu aktuellen Problemen hier in unserem Land, und am Ende werden dann aus extremen Meinungen leider auch Taten! Schaue ich mir heute aber dieses Interview an, das ich gern mit „Eine gegen vier“ betiteln möchte, fällt mir vor allem eines auf: Als Frau Herman das Studio verlässt, übernimmt Quatschkopf Mario Barth ihren Platz. Und eigentlich geht es dann in der Sendung um gar nichts mehr, als nur noch um platte Unterhaltung. Ob das mehr gebracht hat?

Jeder hat einen Plan …

Jeder hat einen Plan, aber keine weiß die Lösung. Alle haben Argumente, die gegen die Argumente aller anderen sprechen. Aber die Menschen sprechen nicht mehr miteinander über ihre Ohnmacht und Angst, sie sprechen nur noch übereinander, durcheinander und gegeneinander. Sie streiten nur noch über Meinungen und angebliche Fakten, aber tauschen kaum mehr ihre Gefühle aus, die die Meisten doch gleichsam fühlen.
Und so werden sich wieder die Gehör verschaffen, die wenigstens im Chor miteinander das Gleiche schreien, – es müssen nicht einmal Fakten, Argumente, Pläne, geschweige denn Lösungen sein. Es muss einfach nur laut genug nach einer geteilten Meinung tönen und emotional aufwühlen und bewegen. Denn darum geht es hier wirklich die ganze Zeit, um unterdrückte Gefühle und ums fehlende Miteinander. Daran krankt die ganze Welt ….

Die WELT ist zu komplex für so einfache Wahrheiten? Nein, die Wahrheiten sind zu komplex geworden, für uns einfache MENSCHEN.

… einfach nur Menschen, die sich in oberflächlichen Beziehungen, unverbindlichen Gemeinschaften und inzwischen oft kaputten Familien verloren und vereinsamt haben, und die als Arbeits- und Konsummaschinen in der großen, weiten Welt kläglich darin versagen, ihre Einsamkeit und ihre menschlichen Grundbedürfnisse komplett zu unterdrücken.